Wir wissen um die Rahmenbedingungen von optimalen Herstellungsmöglichkeiten. Für Ihr gewünschtes Endprodukt.

Methanolanlagen von heute müssen hinsichtlich der Synthesegasnutzung ganz bestimmte ökologische Erfordernisse erfüllen – Augenmerk liegt hierbei auf der sinnvollen Nutzung des Restgases CO2, das bei der Synthese von Methanol durch massive Wärmeerzeugung in hohen Mengen entsteht.

EPC kann hierbei durch sein Tochterunternehmen CRYOTEC, das sich bereits seit Jahrzehnten mit der intelligenten Nutzung von Restgasen beschäftigt, ein spezielles umweltfreundliches CO2-Rückgewinnungsverfahren anbieten. So entsteht eine Win-Win-Situation durch die sinnvolle Verwendung von Abprodukten: Hierbei entscheidet der Anlagenbetreiber selbst, ob er das Kohlendioxyd nach Loslösung vom Rauchgas dem Prozess erneut zuführt, um eine Kapazitätssteigerung der Anlage von ca. 30 Prozent für sich zu nutzen, oder ob das – nach erfolgter Reinigung – hochreine CO2 beispielsweise der Getränke und Lebensmittelindustrie zugeführt wird.

Formaldehyd, der gebräuchliche Name der chemischen Verbindung Methanal, ist eine der wichtigsten Rohstoffbasis für die organischen Grundstoffe in der chemischen Industrie und dient als Ausgangsstoff für viele andere chemische Verbindungen. Mehrere Millionen Tonnen Formaldehyd werden weltweit in der Großchemie durch die katalytische Oxydation von Methanol produziert.

Die Herstellungsmöglichkeiten von Formaldehyd sind sehr verschieden und obliegen einer Reihe von Rahmenbedingungen: Die Spezialisten von EPC sind in der Lage, mit einer Reihe von unterschiedlichen Katalysatoren angepasst an wirtschaftliche Gegebenheiten und bezogen auf die gewünschte Qualität der Endprodukte, durch gezielte Reaktions- und Temperaturführung optimal eingestellte Produktqualitäten zu erzeugen, wie zum Beispiel die gewünscht unterschiedlichen Viskositäten.

Formaldehyd-Urea-Harze, auch Harnstoffharze genannt, sind Kondensationsprodukte aus Harnstoff und Formaldehyd. Die Anlagen der Großchemie liefern wichtige Endprodukte wie Klebstoff oder Füllmasse der Industrie. Die Produktion von Formaldehyd- und Formaldehyd-Urea-Harze erfolgt auf der Grundlage der Methylolierung.

EPC ist in der Lage, komplette Anlagen zu errichten, die das gewünschte Endprodukt durch eine automatisierte Prozess- und Reaktionssteuerung herstellen können. Selbstverständlich bieten wir auch hier neben der Turnkey-Realisierung eine Rentabilitätsprüfung der Anlage und eine Auswahl an modernen Technologien an.


EPC Exclusives

Hinsichtlich der Verfahrensentwicklung haben wir starke Partner seit vielen Jahren an unserer Seite. Renommierte Institute wie zum Beispiel das TITK oder das Fraunhofer Institut schätzen die Zusammenarbeit mit EPC. Dadurch ist ein eindrucksvolles Innovationspotenzial entstanden, dass durch diese begleitende Verfahrensentwicklung zusammen mit unseren Kunden immer wieder interessante neue Verfahren für neue Produkte entstehen. So wurden in den letzten Jahren viele Forschungs- und Pilotanlagen in verschiedenen Bereichen durch die EPC Group konzipiert und errichtet – wie jüngst die Karbonfaserpilotanlage am TITK in Rudolstadt.

Die Simulation verfahrensbestimmender Grundoperationen (z.B. Reaktionen, Rektifikationen, Wäschen) hilft beim Erkennen und Vermeiden verfahrenstechnischer Schwachstellen. Dadurch können sicherheitstechnische Maßnahmen abgeleitet werden und unterstützt die Spezialisten von EPC bei der Auswahl geeigneter Technologien.

Das Layout einer Anlage ist von diversen Randbedingungen abhängig wie z.B. Prozessanforderungen, Anzahl und Anordnung der Ausrüstungen, Brand- und Ex-Schutzanforderungen, Bedien- und Wartungskonzept, Neubau oder vorhandenes Gebäude, offene oder geschlossene Architektur usw. Die Firma EPC ist in der Lage, dass jeweils optimale Layout der Anlage zu entwickeln und die speziellen Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Dies gilt sowohl für den Neubau von Anlagen, als auch für Anlagenerweiterungen und Revamp-Vorhaben.